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Supermärkte




Supermärkte, volkstümlich auch Konsumtempel genannt sind das Ziel der Konsumenten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass man fast alle Warensortimente unter einem Dach findet. Dieses erleichtert den Einkauf ungemein. In der Regel gehen Familien einmal in der Woche, meistens am Wochenende, ihren Wocheneinkauf erledigen. Das Handelskonzept unserer heutigen Supermärkte findet seine Wurzeln in den USA. Weil die Mieten in den Städten immer teurer werden, wandern die Supermärkte mit ihren Filialen auf die „grüne Wiese“. Dieses hat den Vorteil, das großflächig gebaut werden kann und die Grundstückspreise verhältnismäßig preiswert sind. In den letzten zwanzig Jahren haben sich viele Einzelunternehmen zu großen Handelskonzernen zusammengeschlossen. So haben sich in Deutschland im Wesentlichen drei große Handelskonzerne etabliert. Für die Unternehmen liegt der Vorteil im zentralen Einkauf und für die Kunden im Preisvorteil, den der zentrale Einkauf mit sich bringt.

Nicht alle Supermärkte halten ihre Fachabteilungen selber. Man ist dazu übergegangen, die Handelsfläche aufzuteilen und noch ein Teil selbst zu bewirtschaften. Die Fachabteilungen werden von anderen Handelsunternehmen übernommen und wirtschaftlich eigenständig geleitet. Hier gibt es zwei Konzepte, Outletstores mit eigener Abrechnung und Outletstores mit zentraler Abrechnung der Supermarktkasse. Bei den komplett eigenständigen Outletstores zahlt der Kunde die Waren direkt in der Fachabteilung. Für die Supermarktkasse wird dieses deutlich gemacht, indem der Outletstore den Kassenbon an die Ware heftet. Diese eigenständigen Outletstores in den Supermärkten zahlen ihre Flächenmiete und darüber hinaus beteiligen sie die Supermarktkette an ihren Umsätzen. Im anderen Fall nimmt der Supermarkt den Stores das Bargeschäft ab und diese erhalten abzüglich von Miete und Gewinnanteilen monatlich ihr Budget. Der Vorteil für die Kunden an diesem System ist, das sie in den Supermärkten Fachpersonal finden, indem sie fachlich beraten werden können.

Man könnte auch sagen, das ist ein Kampf der Giganten. Die Discounter erlangen immer mehr Marktanteile gegenüber den Supermärkten. Die wirtschaftlich schlechte Lage der Haushalte zwingt diese, den Hauptanteil ihrer Einkäufe beim Discounter zu tätigen. Die Warensortimente, die beim Discounter nicht erhältlich sind, werden aber weiterhin in den Supermärkten gekauft. Doch auch die Discounter werden von den Warentestern unter die Lupe genommen. Diese haben herausgefunden, dass die Discounterartikel oft nicht schlechter sind, als die Markenware. Oftmals ist es sogar so, dass die Markenartikelhersteller im Lebensmittelbereich auch die Ware für den Discounter produzieren. So produziert ein großer Tiefkühllebensmittelhersteller neben der eigenen Markenware auch diverse Discountermarken. Ein ungleicher Kampf der Discounterketten gegen die Supermarktketten bringt es ans Licht, die Gewinner dieser Warenkonzepte sind die Verbraucher.

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