Agriculture

Fischfang




Der Fischfang ist neben dem Jagen und Sammeln eines der ältesten Künste des Menschen. Während er früher ausschließlich der Ernährung der liebsten Diente, wird es heute immer mehr eine beliebte Sportart. Es geht sogar schon soweit, dass es Wettkämpfe im Trockenangeln gibt. Hier müssen die Protagonisten versuchen mit einem Gewicht möglichst genau in ein vorher definiertes Feld zu werfen. Da man im Laufe der Zeit schnell erkannte, dass ein unkontrollierter Fischfang auf Dauer sogar manche Arten aussterben lässt, wurden gewisse Grundregeln eingeführt. So gibt es beispielsweise spezielle Schonzeiten, in denen bestimmte Fischarten nicht geangelt werden dürfen. Insbesondere bedeutet das eine Ahndung mit einem Bußgeld sofern der Angler Köder oder Techniken verwendet, die ausschließlich zur Jagd der zu schonenden Fischart dient. Anlässe sind unter anderem die Laichzeiten, da die Arten dort besonders hungrig sind könnten sie sonst gefangen werden noch ehe sie den Laich abgelegt haben und somit ihren Beitrag zur Arterhaltung leisten konnten. Eine weitere Möglichkeit der Kontrolle bietet das festgelegte Mindestmaß. Fischer dürfen hierbei keine Art unter der Maßgrenze mitnehmen. Es muss umgehend ein Rücksetz ins Wasser erfolgen.

Die häufigste Form des Fischfangs für einen Mitteleuropäer liegt in den heimischen Süßwassergewässern. Hier bieten Fließe, Flüsse, Kanäle, Tümpel, Seen oder auch Talsperren viele verschieden Anforderungen an Fisch und Fänger. Je nach Einsatzort unterscheiden sich hierbei auch die Ausrüstung und der Köder. Auch hat jedes Gewässer seine Besonderheiten. In fließenden Gewässern muss man beispielsweise mit der Strömung arbeiten. Hier bieten sich unter anderem längere Ruten an, um den Köder dauerhaft möglichst in einem guten Abstand zum Ufer zu platzieren. In einem See hingegen ist die Strömung kein Thema. Man benötigt hier auch keine spezielle Anfütterungstechnik, da das Futter nach dem Wurf unmittelbar auch dort bleibt wo es das Wasser trifft. So wird in deutschen, österreichischen und auch in schweizer Gewässern die ideale Grundlage für das bei vielen Anglern so beliebte Karpfen angeln und fischen gelegt. Doch auch andere Fischarten lassen sich in diesen Süßwasser-Gewässern ohne Probleme und mit viel Freude ködern und angeln. Die Fische im Süßwasser sind in der Regel kleiner als deren Artgenossen im Meer. Sie erfreuen jedoch den Fischer durch besondere Vorsichtigkeit und List.

Bei dieser Art des Fischfang ist die gesamte Ausrüstung ein bisschen Größer, stabiler und gröber als bei der sensiblen Süßwasserfischerei. Häufig begegnet man hier dem Schleppangeln oder dem Senkangeln. Bei der ersten Variante werden die eigens dafür vorgesehenen Schlepprouten mit Ködern bestückt, ausgeworfen und anschließend während der Fahrt dem Boot hinterher gezogen. Sobald ein Fisch den Köder schluckt, stoppt das Boot und der Kampf kann beginnen. Beim Senkangeln geht es etwas ruhiger zu. Die Teilnehmer bestücken die meist sehr kurze Route mit Ködern, oft auch an mehreren Haken und lassen sie anschließend in die Tiefe herunter.

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