Agriculture

Blumen - Vielfalt und Farbenpracht




In der Botanik steht die Bezeichnung "Blume" für alle Blüten und einzelblütenartige Blütenstände, die durch Düfte und Farbe Tiere, meist Insekten, anlocken und ihnen Nahrung (Nektar, Blütenstaub) bieten. Was sich so nüchtern anhört, ist für Viele von uns der Inbegriff von Schönheit und bezaubernder Farbenpracht. Daher ist ein Garten oder eine satte Frühlingswiese ohne Blumen kaum vorstellbar. Blumen bereichern die Natur und unser Leben mit ihrer immer wiederkehrenden Blütenfülle und ihren berauschenden Düften. Einige Blumen können, wie z. B. Gänseblümchen, Lavendel oder Ringelblume, als Vital- und Gesundheitsplanze genutzt werden. Zudem nähren Blumen nützliche Insekten, wie z. B. Bienen, die für die Natur und uns Menschen überlebenswichtig sind und sind, wie alle Pflanzenarten, an der Produktion von Sauerstoff beteiligt.

Die Vielfalt von Blumenarten ist schier grenzenlos. Ob außergewöhnliche Exoten oder das heimische Naturgewächs - Blumen gibt es, glücklicherweise, wie Sand am Meer! Da alle Pflanzen mit einer Blüte als Blume bezeichnet werden, gehören demnach auch Getreide- und Gemüsesorten, Gewürz- und Heilpflanzen, sowie Obstbäume dazu. Daher lassen sich Blumen nicht so einfach in Gruppen einteilen. Der Gärtner unterteilt sie beispielsweise in einjährige und zweijährige Arten. Zu den Zweijährigen gehören u.a. Stiefmütterchen, Gänseblümchen oder Maßliebchen. Einjährige sind Männertreu, Löwenmaul oder Zinnie. Einjährige Blumen sind ideale "Lückenbüßer" in der Gartenbepflanzung. Wo es Ausfälle in den Stauden oder zwischen den Dauerblühern gibt, springen die genügsamen und wenig anspruchsvollen Sommerblumen ein.
Die Königin unter den Blumen ist wohl die Rose. Sie ist für ihre edle Schönheit und ihren berauschenden Duft weltweit berühmt. Rosen gibt es in etlichen Farben und Gattungen. So ist diese romantische und mystische Blume als Edelrose, Stockrose, Strauchrose, Beet- oder Kletterrose erhältlich.

An den Redewendungen wie, "durch die Blume gesagt" oder "Blumen sagen mehr als tausend Worte", ist schon etwas Wahres dran. Durch Blumensträuße und Blumengebinde können Mitteilungen und Signale an den Beschenkten übermittelt werden. Besonders weitläufig bekannt ist, dass weiße Blumen als Trauer- und Friedhofsblumen gelten. Daher sollte zu freudigen Anlässen auf Blumengeschenke, die aus weißen Lilien, Astern, Hortensien oder Chrysanthemen bestehen, unbedingt verzichtet werden. Die Butterblume drückt eine verschmähte Liebe aus. Die Orchidee steht für Bewunderung und die Verehrung der Schönheit. Die Ringelblume hingegen kann Eifersucht bedeuten und die Dahlie signalisiert: Ich bin schon vergeben. Und ein Strauß roter Rosen, der spricht wahrlich ganz für sich allein!

Für mehr Informationen in Englisch klicken Sie hier.

Landwirtschaft